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20.05.2019

Natur pur im Glas

Weingut zum Sternen

„Nachhaltig zu produzieren, ist zukunftsweisend. Die Gesellschaft hat heute diesen Anspruch an die produzierende Landwirtschaft, auch an den Rebbau“, stellt Andreas Meier klar. Die Umstellung bedeutet aber auch mehr Arbeits- und Pflegeaufwand. Um dies zu bewerkstelligen, wurde in neue Maschinen, Applikations- und Prognosetechnik investiert. „Die Reben müssen unmittelbar vor oder nach nassem Wetter behandelt werden. Wir müssen deshalb über die lokalen Wettersituationen genau informiert sein.“ Eigens dafür wird beim Rebhaus in Klingnau eine Wetterstation eingerichtet. „Diese Wetterstation wird öffentlich sein. Alle, die sich dafür interessieren, dürfen zu gegebener Zeit die App auf dem Handy installieren.“

Biowein – was heisst das konkret?


Mit Herbizid freiem Weinbau haben wir bereits Erfahrungen gemacht. Die Resultate waren überzeugend. Doch seit diesem Jahr bewirtschaften wir unsere Reben ganz offiziell nach der Bioverordnung des Bundes und unterstehen der strengen Kontrolle von bio.inspecta. Kunstdünger, synthetische Pflanzenschutzmittel und Herbizide sind strikte verboten. Natur pur im Wein ist das Ziel.

Zweifellos, Biowein ist die Zukunft. Und wir sind stolz darauf diesen Wegen, als einer der ersten Weingüter im Aargau, zu gehen. Trotzdem sind wir uns auch den Schwierigkeiten bewusst. „Pilzkrankheiten, namentlich der echte und der falsche Rebenmehltau, bleiben unsere grösste Sorge. Mit den im Bio-Weinbau zugelassenen Pflanzenschutzmitteln muss sogar noch häufiger gespritzt werden.“ Noch ist Andreas Meier auch nicht sicher, ob die Böden durch die vermehrten Durchfahrten mit den schweren Maschinen nicht beschädigt werden. „Auf diese offenen Fragen werden wir schon bald Antworten erhalten“, hält Andreas Meier mit Zuversicht fest. „Ich tausche mich regelmässig mit vielen anderen Winzern in der ganzen Schweiz aus, die ihren Betrieb umgestellt haben – unter anderem mit dem FIBL in Frick, Heinz Deppeler in Tegerfelden und Adrian Hartmann, Adrians Weingut in Oberflachs.“